Bist du neu hier? Erstmal herzlich willkommen auf beergeeks.ch, dem Onlineshop für einzigartiges Craftbier! Ist Craftbeer noch ein Fremdwort für dich? Keine Sorge, dieser kleine Guide stellt dir unser aktuelles Sortiment kurz vor und gibt dir einige Produkttips welche deinen Eindruck von Bier garantiert ändern wird.

Bier ist nicht gleich Bier

Vorbei sind die Zeiten der immergleichen Lagerbiere! Gerade die Craftbeer-Bewegung setzt stark auf die Vielfalt der Biersorten die im normalen Supermarkt-Sortiment kaum noch vertreten sind. Wie kaum einem anderen Getränk, sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bierstilen markanter als beim Bier und so eröffnet die Welt des Craftbeers eine unglaubliche Vielzahl neuer Geschmackserlebnisse.

IPA is the new black

Das India Pale Ale (IPA) zählt zu den beliebsten Stilen in der Craftbeer Bewegung. Ihren Ursprung haben IPAs vermutlich in der Seefahrt, als das Bier durch einen höheren Alkoholgehalt und zusätzlichen Hopfen das Bier besser haltbar gemacht wurde. Heutzutage wird das IPA vor allem durch seinen intensiven Geschmack der von Hopfen aber auch fruchtigen Noten geprägt ist. Die folgenden Empfehlungen sind absolute IPA Klassiker in verschiedenen Stärkegraden:

Garden Eden von To Ol ist durch die fruchtigen Noten des Mosaic Hopfen in kombination mit Aprikose, Guave, Mango, Passionsfrucht und Papaya ein sehr intensives IPA mit Fruchtaromen wie sie in keinem anderen Bier zu finden sind. Ein überraschend fruchtiger Einstieg in die Welt der IPAs.

Dangerously Close to Stupid von To Ol ist ein Double IPA (auch Imperial IPA genannt), da es mit 9.3% schon deutlich stärker als ein reguläres IPA ist. Eine grosse Menge (manche würden sogar gefährlich viel sagen) Citra und Centennial Hopfen sorgen für noch mehr Intensität.

Wem das noch nicht genug ist, der greift zur Shock Series von To Ol. !!!PA ist ein triple IPA mit mächtigen 13 Volumenprozent. Auf diesem likörartigem Gipfel der IPAs erwarten dich neben Hopfen noch eine intensive Süsse sowie Aromen von Trockenfrüchten.

Dunkel wie die Nacht

Wer sich nicht zu den grossen Freunden des Hopfens zählt, der wird womöglich bei den dunklen Bieren auf seine Kosten kommen. Das Malzaroma dominiert bei dunklen Stouts und Porters. Dazu kommen meistens Kaffee-, Schokoladen- oder Karamellaromen. Auch hier experimentieren Brauer gerne mit ihren Rezepten und fügen so ihren Kreationen noch die eine odere andere Zutat hinzu, welche aus einem Bier ein echtes Highlight werden lässt. Obwohl sie alle dunkel wie die Nacht sind, sind die folgenden Empfehlungen grundverschieden und definitiv eine Kostprobe wert:

Goliat ist ein Imperial Coffee Sweet Stout, also etwas für echte Schleckermäuler. Dieses Craftbier ist mehr Dessert als Bier und lässt dich nicht nur den Kaffee sondern auch den Schokoladenkuchen glatt vergessen. Mit seinen 10.1% lässt sich diese Portion auch wunderbar mit Freunden teilen und geniessen.

Imperial Biscotti Break von Evil Twin ist dagegen für Freunde der dezenten Süsse. Obgleich stärker als Goliat, so fehlt diesem Bier die extreme Süsse und gibt mehr Gelegenheit die Malz-, Kaffee, Vanille- und Mandelaromen in Ruhe zu entdecken.

Beim Evil Twin Wet Dream hingegen bewegen wir uns weg von der Süsse hin zu stärkeren Kaffeearomen. Kein Wunder denn dieses schöne Brown Ale enthält Gourmetkaffee aus Kopenhagen der sich elegant mit den Gewürz- und Zitrosaromen verbindet.

Sauer macht lustig

Kommen wir zum Schluss zu einer Kategorie bei welcher die Meinung deutlich auseinandergehen. Saure Biere gibt es in diversen Bierstilen wie Lambics, Geuzes oder die Berliner Weisse. Klar ist: Hier muss sich jeder seine eigene Meinung bilden, zum Beispiel mit folgenden Empfehlungen:

Sur Amarillo von To Øl vereint als Sour Pale Ale die fruchtige Säure von Grapefruitnoten mit der leichten Süsse von Weizen. Durch den erfrischenden  Amarillo ensteht eine einzigartige Kombination aus Säure und Hopfigkeit. Ein guter Einstieg in die Welt der Sours.

Gose to Hollywood ist ein fantastisch fruchtiges Bier welches mit seiner Säure erfrischt und überrascht. Wie bei einem Gose üblich, sorgt schon seit dem Mittelalter eine Prise Salz für den unverkennbaren Charakter dieses Bierstiles. Hier trifft deutsche Brautradition auf den kalifornischen Sommer.